So bewahrst du Strickpullover ohne Falten und Formverlust auf

Mit einfachen Tipps bleiben deine Lieblingspullover lange schön und in Form
Sie
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5 min
Strickpullover brauchen besondere Pflege, um ihre Form, Weichheit und Farbe zu behalten. Erfahre, wie du sie richtig faltest, lagerst und vor Motten schützt – damit sie Saison für Saison wie neu aussehen.
Filipp Kuhn
Filipp
Kuhn

So bewahrst du Strickpullover ohne Falten und Formverlust auf

Mit einfachen Tipps bleiben deine Lieblingspullover lange schön und in Form
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Strickpullover brauchen besondere Pflege, um ihre Form, Weichheit und Farbe zu behalten. Erfahre, wie du sie richtig faltest, lagerst und vor Motten schützt – damit sie Saison für Saison wie neu aussehen.
Filipp Kuhn
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Ein guter Strickpullover kann dich viele Jahre begleiten – vorausgesetzt, du bewahrst ihn richtig auf. Wolle, Baumwolle und andere Naturfasern sind empfindlich und reagieren auf falsche Lagerung mit Verformungen, Falten oder gar Mottenbefall. Mit ein paar einfachen Handgriffen kannst du dafür sorgen, dass deine Lieblingsstücke ihre Form und Weichheit behalten. Hier erfährst du, wie du Strickpullover optimal aufbewahrst – Saison für Saison.

Keine Kleiderbügel – lieber falten

Auch wenn es praktisch erscheint: Strickpullover gehören nicht auf Kleiderbügel. Das Eigengewicht des Materials zieht die Schultern nach unten, und der Pullover verliert schnell seine Form. Besser ist es, ihn sorgfältig zu falten und liegend aufzubewahren – etwa im Kleiderschrank oder in einer Kommode.

Achte beim Falten darauf, dass der Pullover glatt liegt und keine scharfen Knicke entstehen. Besonders an Ärmeln und Schultern können sich Falten dauerhaft in die Fasern einprägen. Wenn du mehrere Pullover übereinanderlegst, kannst du dünnes Seidenpapier dazwischenlegen, um Druckstellen zu vermeiden.

Der richtige Aufbewahrungsort

Strickpullover mögen es kühl, trocken und dunkel. Direkte Sonneneinstrahlung lässt Farben verblassen, und Feuchtigkeit kann zu unangenehmen Gerüchen oder Schimmel führen. Ein Kleiderschrank fern von Heizkörpern ist ideal.

Verzichte auf luftdichte Plastikboxen oder -beutel – Naturfasern müssen atmen können. Wenn du deine Pullover vor Staub schützen möchtest, eignen sich Baumwollbeutel oder atmungsaktive Aufbewahrungsboxen aus Stoff.

Schutz vor Motten und Gerüchen

Motten lieben Wolle, aber du kannst sie mit natürlichen Mitteln fernhalten. Lege kleine Säckchen mit Lavendel, Zedernholz oder Nelken in den Schrank. Diese duften angenehm und wirken abschreckend auf Insekten. Erneuere die Duftbeutel ein- bis zweimal im Jahr, damit die Wirkung erhalten bleibt.

Wenn du deine Pullover nach längerer Lagerung wieder hervorholst, lüfte sie kurz im Schatten an der frischen Luft. Das frischt die Fasern auf und entfernt eventuelle Gerüche.

Strickpullover außerhalb der Saison lagern

Nach dem Winter ist es Zeit, die dicken Pullover wegzupacken – aber bitte richtig. Wasche oder lüfte sie vorher gründlich, damit keine Schmutz- oder Schweißrückstände Motten anziehen. Falte die Pullover ordentlich und lege sie in Baumwollbeutel oder in eine Kiste mit Deckel.

Ein trockener, gleichmäßig temperierter Ort – zum Beispiel unter dem Bett oder in einem Schrank – ist ideal. Dachböden und Keller sind meist zu feucht oder zu warm und können die Fasern schädigen.

Form wiederherstellen

Sollte ein Pullover doch einmal Falten bekommen oder leicht aus der Form geraten, lässt sich das oft beheben. Lege ihn flach auf ein Handtuch, besprühe ihn leicht mit Wasser und forme ihn vorsichtig mit den Händen. Lasse ihn anschließend liegend trocknen – niemals hängend.

Auch ein Dampfbügeleisen kann helfen: Halte es einige Zentimeter über den Stoff und lasse den Dampf wirken, ohne das Eisen direkt aufzusetzen. So glätten sich die Fasern schonend.

Eine kleine Mühe mit großem Effekt

Die richtige Aufbewahrung von Strickpullovern erfordert etwas Aufmerksamkeit, zahlt sich aber aus. Du bewahrst die Form, vermeidest Falten und verlängerst die Lebensdauer deiner Lieblingsstücke erheblich. So bleibt dein Strick nicht nur schön, sondern auch angenehm weich – Jahr für Jahr.

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